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IT-Netzwerke im Umbruch – das sind die künftigen Trends

Foto: pixabay.com
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Im Laufe der Digitalisierung gibt es kaum Stagnation, im Gegenteil: kaum eine Branche entwickelt sich so schnell und stetig weiter wie die Tech-Industrie. Aktuell besonders betroffen: die Netzwerktechnik. Welche Trends die nähere Zukunft prägen werden und mit welchen Herausforderungen diese verbunden sind, lesen Sie in diesem Artikel.

 

Netzwerktechnologien in Unternehmen

Die bereits angesprochene Digitalisierung bringt neben zahlreichen Neuerungen auch neue Herausforderungen mit sich. Allen voran ist das ständig wachsende Datenaufkommen, dass von Peer to Peer geschubst werden will und oftmals die Grenzen des Machbaren aufzeigen. Denn neben dem eigentlichen Transport der Datenmengen müssen Sicherheit und Geschwindigkeit gewährleistet werden. Hier stoßen einige Netzwerke und deren Administratoren häufig an ihre Grenzen.

Hier helfen neben höheren Bandbreiten auch Technologien wie SDN und Fabrics, um den Anforderungen des Tagesgeschäfts gerecht zu werden. Neben externen Anfragen sind es vor allem interne Anfragen (zwischen einzelnen Anwendungen), die hohe Datenströme verursachen. Daher werden vielerorts bereits interne 100 Gigabit-Leistungen genutzt. Durch den entsprechenden Kostenfaktor sind derart gewaltige Bandbreiten nicht für jedes Business passend und rentabel. Die Hersteller reagieren und darauf mit flexibleren Lösungen, die neben den bekannten 10- und 40 Gigabit-Leitungen künftig auch 25- und 50 Gigabit-Leitungen zur Verfügung stellen wollen.

Ein weiterer Trend zeichnet sich im Bereich der Organisationsstrukturen ab: während bisher mehr oder minder streng nach Server, Storage und Netzwerk gesplittet wurde, wird bereits immer mehr Arbeit zusammengelegt. Die separaten Technologien wachsen immer weiter zusammen und sorgen so langfristig für mehr Stabilität, Flexibilität und Geschwindigkeit.

 

Virtualisierung und Automatisierung

Die beiden großen Begriffe im aktuellen Wandel der Netzwerktechnologie sind Virtualisierung und Automatisierung. Wirklich neu sind beide Maßnahmen nicht, aber das Neuerfinden des Rades scheint auch nicht erforderlich. Viel mehr geht es darum, bestehende Möglichkeiten passgenauer auf anwendungsspezifische Applikationen umzulegen. So können nachhaltig Ressourcen geschont werden, was auch der Vermögensbilanz zugute kommt. Investitions- und Betriebskosten lassen sich senken, bei gleichzeitig steigenden Kapazitäten. Mit der Multirate-Technologie kann bestehende Hardware weiter genutzt und gleichzeitig in ihrer Performance gesteigert werden. So wird ein einfacher Netzwerk-Switch zum Multitalent, das mit verschiedenen Anbindungen zurecht kommt und völlig neue Möglichkeiten bringt. Der wirkliche Trend geht also immer weiter in die Richtung, kreativ zu denken und vorhandene Hardware neu zu interpretieren um mit ihr zusammen neue Performance-Maßstäbe zu setzen.

 

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